Lauf Forest, lauf

Lauf Forest, lauf

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Regionale, nationale und internationale Touren und Laufstrecken in den unterschiedlichsten Terrains. Es möge sich bitte jeder selbst ein Urteil bilden.

Wir verfolgen mit dieser Seite einzig und allein ein Ziel, Ihnen die Schönheit der Laufstrecken und Trails unserer Region, unseres Landes und sogar die der ganzen Welt, näherzubringen. Wir testen für Sie Laufstrecken in verschiedenen Terrains, in verschiedensten Sreckenlängen und bewerten diese nach eigenen Kriterien, welche natürlich grundsätzlich erst einmal unsere Kriterien an eine Laufstrecke

10/10/2017

Wenn wir es gar nicht erst versuchen, woher wollen wir dann wissen, dass es unmöglich ist?

Nun ist es also bald soweit. Ich stehe wohl vor der größten Herausforderung meiner läuferischen Karriere. Einmal Malerweg nonstop.
Schon oft habe ich hier trainiert.
Schon oft hat mich dieser Weg begeistert, verzaubert und war mir ein Lehrer.
Schon oft habe ich ihn gehasst, verflucht und versucht, mich mit ihm zu duellieren.
Wer dabei gewann? Wir beide. Ich an Erfahrung, tollen Erlebnissen und traumhaften Erinnerungen. Er, an der Befriedigung, dass es unmöglich scheint, ihn im Ganzen zu bezwingen.
Zumindest durch mich.
Aber mit jedem Versuch, mit jedem Training auf ihm und jedem Gedanken daran, schafft eine tiefe Verbundenheit zum Malerweg.
Er ist über die Jahre hinweg vom Gegner, zum Lehrer und schließlich zu einem Freund geworden. Und egal wie oft ich auf ihm schon gelaufen bin, es ist nie gleich. Ich kann mich immer darauf verlassen, an ihm zu wachsen und neue, unvergessliche Dinge zu erleben.
Ich sage immer scherzhaft, dass ich mit dem Malerweg noch eine Rechnung offen habe und diese würde ich jetzt gern begleichen. Auch wenn das wahrscheinlich dramatischer klingt, als es ist.
Ich habe einfach schon einmal 2011 versucht, den Malerweg in 4 Tagen und 4 Etappen zu bezwingen. Doch damals musste ich nach 2 Etappen aufgeben.
In Folge dessen habe ich den Malerweg dann in mehreren, einzelnen Trainingseinheiten, gemeinsam mit Fabian, von der Hundeschule Dresden, und unseren Hunden gemeistert. Aber das Gefühl und der Wunsch, den Malerweg einmal nonstop zu schaffen, blieb.

Nun steckt hinter jeder Herausforderung auch ein ordentliches Maß an Motivation.
Meine Motivation sind gerade die Kids des Kinderarche Sachsen e.V.
Seit geraumer Zeit begleiten wir die Kids der Wohngruppe Oberlichtenau bei ihrem wöchentlichen Training. Wir bemühen uns, mit unseren Vierbeinern von LaufForest Dogs, den Kids das Laufen etwas näher zu bringen. Sie zu fordern und zu fördern, um ihnen so auch zu zeigen, was alles in ihnen steckt, was sie selber nicht für möglich gehalten haben.
Das abwechslungsreiche Training bringt die Kids nicht nur an ihre Grenzen, sondern beginnt auch ihre Gesundheit, Emotionen und ihr Gespür dafür, Probleme zu lösen, positiv zu beeinflussen.
Kids mit Diabetes bekommen ihren schwankenden Blutzuckerspiegel besser in den Griff. Andere Kids mit asthmatischen Beschwerden, benötigen immer seltener ihr Spray.
Bewegung ist doch oft die beste Medizin. Und in einem gesunden Körper, lebt ein gesunder Geist. Beides klingt nach Klischees, aber sie sind bewährte Konzepte und oft einfacher daher gesagt als umgesetzt.

Manchmal bedarf es nur einer Hand, die einem gereicht wird und einem leichten Tritt zur Tür hinaus. 😉

Nun, alles in allem macht der Lauf mehr und mehr Sinn. Es ist nicht nur die Spinnerei eines Mannes, dessen Ego durch einen Wanderweg angekratzt wurde. Es ist viel mehr. Es ist ein Projekt, eine Mission, eine Herausforderung.

Wir wollen diesen Lauf gern zu einem Spendenlauf machen um die Kids zu unterstützen.
Aber wir möchten aber auch den Teilnehmern etwas dafür bieten. Wir reden dabei nicht von materiellen Dingen, auch wenn sich alle Teilnehmer unterwegs gut verpflegt fühlen sollen.
Wir möchten eher die Teilnehmer an dieser Erfahrung und der atemberaubenden Landschaft teilhaben lassen. Sie sollen fühlen, was wir fühlen. Auch wenn es nur für deren Zeit auf dem Trail ist.

Wenn du also Lust hast, uns auf diesem Track zu begleiten und mit uns die Erfahrungen und Erlebnisse auf diesem Trail zu teilen, dann klicke einfach nur auf teilnehmen, sobald wir die Veranstaltung erstellt haben.

Es wird zu diesem Lauf noch eine Infoveranstaltung geben, auf der auch die einzelnen Etappen, Verpflegungspunkte und organisatorischen Dinge geklärt und bekannt gegeben werden.
Natürlich kann jeder spenden was er möchte. Aber als Minimum haben wir uns gedacht, dass jeder Teilnehmer pro gelaufenen Kilometer, einen Euro spendet.

Der Lauf als solches wird am Samstag, den 28.10.2017 stattfinden.

Wie gesagt... Ihr habt Interesse und wollt uns unterstützen? Dann schreibt uns, oder drückt einfach auf teilnehmen.
Gern könnt ihr die Information über das Event auch teilen, weitersagen, und anpreisen.

In diesem Sinne...

Sport frei

Bei Fragen schreibt uns einfach!

10/10/2017

Wir freuen uns über jede Art der Unterstützung

Nonstop-Läufer sucht Unterstützer für Spendenlauf Wer auf dem Malerweg in der Sächsischen Schweiz unterwegs ist ...

Photos from Lauf Forest, lauf's post 28/01/2017

Laufen auf Rügen

Einmal im Jahr kommen wir in den den Wintermonaten auf die Insel, um dem Alltag ein wenig zu entfliehen.
In diesen Tagen versuchen wir hier Energie zu tanken und die Seele baumeln zu lassen.
Aber wir laufen hier dann auch sehr gern. Nur leider sind die extravaganten Laufstrecken auf dieser riesigen Insel, rar gesät.
Um so mehr freut man sich dann, wenn man wieder eine Neue entdecken darf.
Und heute war es dann mal wieder soweit. Denn immer, wenn man es am wenigsten erwartet, fallen einem solche Dinge vor die Laufschuhe.
Unser Läufchen führte uns heute von Juliusruh nach Vitt am Kap Arkona.
Aber nicht über den herkömmlichen Weg, sondern immer direkt entlang der Küste.
Die Strecke als solches ist nicht sehr anspruchsvoll, dafür aber auf ihre Art und Weise atemberaubend.
Sie führt immer entlang der Küste, sodass man das Meer fast ständig im Blick hat. Es geht vorbei an Feldern und liebevoll restaurierten Höfen, welche zum darin Wohnen einladen. Und jeder für sich ist anders. Wir rannten vorbei an einer Grabstätte mit riesigen Grab- und Wächtersteinen, welche einen Wind der keltischen Kultur versprühen, die einen träumen lässt.
Da wunderte es uns nicht, dass wir, eh wir uns versahen, im verschlafenen Fischerdörfchen Vitt standen.
Und wer dann noch nicht genug hat und sich noch nicht auf den Heimweg begeben möchte, kann die Runde noch beliebig zum Kap Arkona ausbauen.

Unser Resümee ist, dass wir hier eine Strecke haben, welche zu jeder Jahreszeit ihre Reize bietet und die zum Entspannen einlädt.

Daten :

Streckenlänge: 15-19km sind möglich (je nachdem, wie wir man an Vitt verlängert)
Zeitaufwand: 1,5 - 2 h
Schwierigkeitsgrad: gering
Equipment: Ein Rucksack ist nur für die von Nöten, die sich auf der Strecke verpflegen möchten. Man beachte dabei, dass in der Nebensaison, keine Cafés oder ähnliches in Vitt oder am Kap geöffnet haben. Auf ein Handy ist hingegen nicht zu verzichten.
Fazit: Wir haben hier eine wunderschöne und reizende Strecke mit geringem Anspruch, die einfach einmal zum Entspannen einlädt.

Euer Gero Team-LaufForest

Photos from Lauf Forest, lauf's post 10/07/2016

Liebe Laufgemeinde

Lange habe ich gewartet um euch endlich mal eine Strecke vorstellen zu können, die ich vor 3 Jahren schon einmal absolviert habe. Die 100km des Thüringen Ultra.
Ein Event, so herzlich organisiert, so intensiv geplant und so routiniert ausgetragen, wie ich es nur selten in meinem Läuferleben erlebt habe. Hier ist der Läufer noch König, auch wenn die hier Startenden, sich nicht als solche sehen. Man ist eher auf Augenhöhe mit Mitstreitern und Organisatoren. Man ist noch mittendrin, statt nur dabei.
So ist es nicht nur die wunderschöne Landschaft und die anspruchsvoll profilierte Strecke, die dieses Event zu etwas besonderen macht, es sind auch all die Menschen, die im Hinter- und Vordergrund dafür sorgen, dass alles läuft.
Und es ist auch diese kleine eingeschworene Gemeinschaft an Läufern, die sich Jahr für Jahr hier treffen und immer offene Arme für Debütanten haben. So hat man hier noch das Gefühl, einfach mit Freunden zu laufen.

Euer Gero Team-LaufForest

Photos from Lauf Forest, lauf's post 22/02/2016

Hallo liebe Lauffreunde

Heute möchte ich euch eine Laufregion näher bringen, die ich gern als meine Hausstrecke bezeichne.
Warum? Weil sie einfach alles zu bieten hat, was das Läuferherz begehrt. Trail, Profil, satte Steigungen, verschiedenste Untergründe, eine atemberaubende Landschaft und nicht zu vergessen, die Ruhe der Natur. Denn je tiefer man in dieses Laufgebiet eindringt, desto ruhiger wird es. Aber es bleibt anspruchsvoll und das Gelände verlangt von Läufer und Material, alles ab.
Man kann sich hier, als Läufer, so richtig austoben, sich aber auch richtig verausgaben. Dieses Laufgebiet hat schon so manchen, auch erfahrenen Läufer, an seine Leistungsgrenze gebracht, ihn danach aber auch, wie Phönix aus der Asche, neu auferstehen lassen.
Aber egal wie anstrengend die Trails sein mögen, sie ziehen einen immer wieder hier her.

Zum Borsberg allgemein

Höhe: 361 m

Lage: Sachsen (Deutschland)

Gebirge: Westlausitzer Hügel- und Bergland (Schönfelder Hochland)

Koordinaten: 51° 0′ 46″ N, 13° 54′ 12″ O

Der Borsberg liegt im Stadtgebiet von Dresden in der Ortschaft Schönfeld-Weißig. Direkt am Fuße des Berges befindet sich der Pirnaer Ortsteil Graupa, auf der nördlich sich ausbreitenden Hochfläche (Schönfelder Hochland) reicht das kleine Dorf, gleichen Namens, bis an den Gipfelbereich heran. Wanderwege verbinden den Borsberg mit dem Schloss Pillnitz und der Meixmühle im Friedrichsgrund.

Am Gipfel befinden sich eine aus Sandstein bestehende historische Vermessungssäule von 1865, die Ruine der Eremitage aus dem 18. Jahrhundert und der ehemalige Berggasthof.

Naturräumlich ist der Borsberg bereits dem Westlausitzer Hügel- und Bergland zuzuordnen. Die Lage des Berges markiert den Steilabfall des Schönfelder Hochlandes bzw. der Lausitzer Verwerfung hin zum Elbtalkessel. Der Borsberg ist damit Teil der Wachwitz-Pillnitzer Elbtalhänge, die sich vom Weißen Hirsch bis zum Doberberg bei Wünschendorf hinziehen.
(Quelle: Wikipedia)

Ein für Läufer nicht ganz unwichtiges Event, findet jedes Jahr am 3. Oktober, am Borsberg statt. Der Borsberglauf.

Dieses Event ist sehr zu empfehlen, sollte auf Grund seiner profilierten Strecke, doch eher nur von Läufern mit Erfahrungen im Berglauf und Trailbereich, bestritten werden. Der Lauf ist gut organisiert und die Strecke gut gekennzeichnet. Die Tracks bieten dennoch ein breites Spektrum für jeden Läufer, solang man sich der Herausforderung bewusst ist.

Es gibt einen 300m Bambini-Lauf, einen 2,2km-Lauf, einen 6,5km-Lauf, den 11,5km-Lauf und den 17,5km-Lauf, der mit seinen ca. 700 Höhenmetern Aufstieg, die Krone der Laufveranstaltung.

(www.borsberglauf.de)

So anstrengend diese Laufregion auch seien mag, sie begeistert auch in gleichem Maße. Sie ist schnell erreichbar und ist man erstmal in sie eingetaucht, vergisst man schnell, dass man doch so nah an einer Großstadt läuft.

Startpunkt:

Man kann eigentlich aus allen Ecken in dieses Laufgebiet einsteigen. Ob Pillnitz, Wünschendorf, Graupa, Zschaschendorf, Reizendorf, Malschendorf oder dem Triebenberg. Die Startpunkte sind schier endlos.

Zielpunkt:

Mit den Zielpunkten verhält es sich ähnlich wie mit den Startpunkten.

Klassifizierung:

Wanderweg

Routenstart:

Der Lauf oder auch die Wanderung kann beliebig begonnen werden. Empfehlenswert ist der Start in Pillnitz, unterhalb der Ruine

Wegemarkierung:

Alle Ziele sind farblich markiert und mit Kilometerangaben versehen.

Charakteristik:

Charakteristisch für den Borsberg und sein Gebiet, sind die, unter Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen, der spätere König Friedrich August I., angelegten Jagdwege. Sie führen entlang des Elbhanges und bilden die Hauptrouten aus.

Schwierigkeitsgrad:

Der Schwierigkeitsgrad für Läufer ist nicht so niedrig wie manche denken, und es eignet sich nur bedingt für unerfahrene Läufer. Man sieht die Elbhänge und denkt sich erst einmal, "Das ist ja nicht viel.". Man sollte sich jedoch des Profils, immer bewusst sein. Wer es trotzdem wagt, wird jedoch auch hier, wie bereits am Malerweg, für seine Mühen mit einer einzigartigen Landschaft belohnt.

Interessant für:

Wanderer, Naturliebhaber, Wandergruppen, Familien, Individualisten aber auch für Tagesausflüge von Busgruppen und Wandervereine

Sicherheitshinweise:
- keine besonderen Hilfsmittel erforderlich
- der Weg verläuft zum Teil auf schmalen Pfade
- alle Aussichten sind mit Geländer gesichert

Unser Fazit:

Wie bereits oben erwähnt, ist diese Strecke und ihr Verlauf durch dieses Stückchen Natur, einfach atemberaubend.

Dennoch bürgen Profil und Streckenverlauf, so ihre Tücken. Wer hier nicht weiß, was er tut, bekommt das recht schnell zu spüren. Trails verzeihen Fehler nun mal schlecht.
Die Lage, die Nähe zur Stadt, seine Erreichbarkeit und seine Individualität, machen ihn einzigartig und sehr empfehlenswert.
Wir möchten mit unseren Aussagen, über den Anspruch dieser Trails, niemanden verunsichern oder abschrecken. Wir wollen nur darauf hinweisen, mit etwas Ehrfurcht an diese Strecke heranzutreten, um sie auch in vollen Zügen genießen zu können.

Ausrüstung:

Wir empfehlen, in diesem Gebiet nur mit Ausrüstung zu laufen, die auch für normale, anspruchsvolleTrailläufe angemessen ist.
Dazu zählen: Rucksack, Pfeife, regenfeste Kleidung, eine Ration an Nahrung, in Form eines Riegels oder Obstes, ausreichend Flüssigkeit, First Aid Kit und ordentliche Trailschuhe.

Bewertung:

Strecke: 8/10
Die Strecke ist atemberaubend und braucht sich hinter Trails wie dem Malerweg, nicht zu verstecken. Sie ist sehr anspruchsvoll, gut ausgeschildert und auch sie bietet einfach alles, was das Läuferherz begehrt.
8 von 10 Punkten verteilen wir, weil die Wege auf manchen Abschnitten einfach besser instandgehalten werden könnten und es außer der Meixmühle, keine anderen Möglichkeiten in diesem Gebiet gibt, sich zu erfrischen und mit Essen zu versorgen.
Hier ist also Selbstversorgung angesagt.

Probiert auch diese Trails einfach selber aus und sollte Interesse bestehen, dann organisieren wir gern auch einmal eine geführte Laufveranstaltung auf dieser Strecke.

In diesem Sinne, Sport frei...

Euer Gero, vom LaufForest - Team

Photos from Lauf Forest, lauf's post 14/02/2016

Hallo liebe Laufgemeinde

Lange haben wir es angekündigt und nun ist es soweit. Ich stellen euch die erste Strecke und somit auch das erste Wander- und Laufgebiet vor.
Wir habe lange überlegt, womit wir beginnen und wie wir es gestalten. Doch letztendlich, haben wir uns für einen Beitrag entschieden, der so ganz anders ist, als das was wir ursprünglich für diese Rubrik geplant haben. Aber wir denken, er bietet einen würdevollen Start, in dieses Themengebiet.
Es handelt sich heute um einen Laufbericht, den ich vor 5 Jahren verfasst habe. Ein Laufabenteuer, welches wohl den Grundstein für einige Dinge und Aktionen gesetzt hat und mich läuferisch sehr geprägt hat.

Es soll uns diesmal in die schöne und bekannte, Sächsische Schweiz führen. Ein Gebiet, voll mit Wanderwege und Trails, aber vor allem für seine Kletterqualitäten bekannt.
Wir schauen uns das ganze einmal aus der Läuferperspektive an und wollen euch heute eine der atemberaubensten Strecke vorstellen. Den Malerweg.

Ein Bild von einer Landschaft:
Die Romantiker waren es, die das Elbsandsteingebirge einst für sich entdeckt und berühmt gemacht hatten. Erst kamen die Maler, bald folgte die künstlerische Avantgarde halb Europas. In unzähligen Werken der Epoche hat das Elbsandsteingebirge so seinen Platz gefunden.
Eine Landschaft wird Pilgerort und Studienobjekt.
Eigentlich beginnt die künstlerische Entdeckung des Elbsandsteingebirges bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Schon damals trug Johann Alexander Thiele mit seinen Landschaftsgemälden dazu bei, die Schönheit der malerisch zerklüfteten Landschaft bekannt zu machen. Ebenso Bernardo Bellotto, berühmt als „Canaletto“, der wie Thiele als Hofmaler im Dienste des sächsischen Kurfürsten stand.So richtig in Mode kam die Region als Studienobjekt jedoch erst später, im späten 18. Jahrhundert.
Zunächst kamen die Maler der Dresdner Kunstakademie, darunter die Schweizer Adrian Zingg und Anton Graff, denen vermutlich der Name „Sächsische Schweiz“ für den sächsischen Teil des Elbsandsteingebirges zu verdanken ist. Die Landschaft passte einfach perfekt zum ästhetischen Ideal der Zeit: Das „Erhabene“ und das „Schöne“ – gemäß der damals gängigen ästhetischen Theorien – verschmelzen hier geradezu exemplarisch zum „Pittoresken“.
Die Region wird zu einem Mekka, einem genreübergreifenden Studienobjekt. Caspar David Friedrich, Johann Christian Clausen Dahl, Carl Gustav Carus, Ludwig Richter, Carl-Maria von Weber, Richard Wagner, Mary Shelley, William Turner, Hans Christian Andersen und viele mehr: Die Liste prominenter Besucher der Region liest sich wie das Who-is-Who der europäischen Romantik.
Ein Weg entsteht, wird vergessen und wiederentdeckt.
Auf ihrem Weg von Dresden aus in die Sächsische Schweiz folgten die Künstler zumeist derselben Route. Deren genauer Verlauf geriet nach dem Bau der Eisenbahn, Mitte des 19. Jahrhunderts, allerdings in Vergessenheit.
Bis zum Jahr 2006 entwickelte der Tourismusverband mit Partnern aus der Region den heutigen Malerweg, der sich weitgehend an der historischen Route orientiert. Auf 112 Kilometern schlängelt sich der Wanderweg seitdem durch die Landschaft. Er beginnt in Pirna-Liebethal, führt rechtselbisch durch den Nationalpark bis zur tschechischen Grenze und auf der anderen Seite der Elbe über fünf Tafelberge zurück nach Pirna.
Die wohl traditionsreichste Wanderroute Deutschlands ist heute komplett ausgeschildert. Wegweiser mit der Aufschrift „Malerweg“ oder einem schwungvollen „M“ (schwarz auf weißem Grund) zeigen die Richtung. Ein roter Punkt neben dem „M“ signalisiert, dass man auf der historischen Route wandert.

Startpunkt: Pirna-Liebethal

Zielpunkt: Pirna Markt

Klassifizierung: Wanderweg

Kurzbeschreibung:
Auf dem Malerweg wandert man 112 km durch waldreiche, wildromantische Schluchten, vorbei an bizarren Felsformationen und atemberaubende Aussichten.

Beschreibung
Eine unerschöpfliche Fülle bizarrer Felsgebilde, waldreiche, wildromantische Schluchten und majestätische Tafelberge mit atemberaubenden Aussichten: Das alles bietet Ihnen der „Malerweg“ im Nationalpark Sächsische Schweiz. Von Anfang an fühlten sich deshalb gerade auch Künstler von den pittoresken Felsgebilden angezogen. Treten Sie in die Fußstapfen berühmter Maler der Romantik wie Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und Ludwig Richter. Erleben Sie auf diesem traditionsreichen Wanderweg die faszinierende Felslandschaft des Elbsandsteingebirges von ihren malerischsten Seiten. Und genießen Sie dabei die zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie die Canalettostadt Pirna oder das Haus des impressionistischen Malers Robert Sterl in Wehlen-Naundorf und dazu die vielen einladenden Gaststätten am Wegesrand.

Routenstart:
Die Wanderung kann beliebig begonnen werden. Empfehlenswert ist der Start im Liebethaler Grund

Wegemarkierung:
Komplette Beschilderung und ständige Prüfung, Kennzeichnung durch eigenes Logo

Charakteristik:
Der Malerweg führt vorbei an Sandsteinformationen und durch Schluchten, imposanten Aussichten, aber auch durch einsame Waldpartien. Verschiedene Streckenabschnitte haben grandiose Fernsichten links und rechts der Elbe mit Blick auf freistehende Tafelberge.

Schwierigkeitsgrad:
Der Schwierigkeitsgrad für Läufer ist recht hoch, und es eignet sich nur bedingt für unerfahrene Läufer. Man wird jedoch für seine Mühen mit einer einzigartigen Landschaft belohnt.

Interessant für:
Wanderer, Naturliebhaber, Wandergruppen, Familien, Individualisten aber auch für Tagesausflüge von Busgruppen und Wandervereine bis 35 Personen
Die aktuelle Wegebeschreibung ist auf der Homepage des Malerwegs hinterlegt: www.saechsische-schweiz.de/malerweg

Sicherheitshinweise:
- keine besonderen Hilfsmittel erforderlich
- der Weg verläuft zum Teil auf schmalen Pfaden
- nicht alle Aussichten sind mit Geländer gesichert
(Quelle http://www.saechsische-schweiz.de/malerweg.html)

Noch etwas in eigener Sache. Ja, ich habe mit dieser Strecke noch eine Rechnung offen. Ich möchte sie gern am Stück oder in zwei bis drei Etappen, in 2-3 Tagen, schaffen.
Ich habe die Strecke bereits im Ganzen erlaufen, jedoch mit einigen Tagen zwischen den einzelnen Etappen.
Sie waren trotz allem für mich der Start in ein neues Läuferleben. Und ich möchte diese Erfahrung nicht missen.

Unser Fazit:
Die Strecke ist ein Traum für alle Laufbegeisterten. Dennoch keine Strecke für Jedermann. Die Etappen und Trails sind sehr anspruchsvoll und setzen eine gewisse Erfahrung voraus.
Laufeinsteiger und Läufer mit wenig Trail- und Berglauferfahrung könnten sich auf dieser Strecke leicht überschätzen und würden hier den Sinn dieser atemberaubenden Trails verfehlen.
So anstrengend diese Strecke auch ist. So schön und unvergesslich ist sie.

Ausrüstung:
Wir empfehlen, in diesem Gebiet nur mit Ausrüstung zu laufen, die auch für alpine Trailläufe vorgeschrieben sind.
Dazu zählen: Rucksack mit Rettungswesten, Pfeife, regenfeste Kleidung, eine Notration an Nahrung, in Form eines Riegels, ausreichend Flüssigkeit, First Aid Kit, ordentliche Trailschuhe, Kopflampe und eine Ersatzration Batterien.

Bewertung:
Strecke: 9/10 Die Strecke ist atemberaubend und sucht ihres gleichen. Sie ist extrem anspruchsvoll, gut ausgeschildert und bietet einfach alles, was das Läuferherz begehrt.
9 von 10 Punkten verteilen wir, weil wir der Meinung sind, dass alles zwar passt aber es immer noch Luft nach oben geben sollte. Außerdem könnten die Klettersteige einigen Läufern Probleme bereiten, auch wenn sie unabdingbar und der Weg zu einer sagenhaften Rundumsicht sind.

Probiert es einfach selber aus und sie Interesse bestehen, dann organisieren wir gern auch einmal eine geführte Laufveranstaltung auf dieser Strecke. Auch über mehrere Tage.

In diesem Sinne, Sport frei...

Euer Gero, vom LaufForest - Team

09/02/2016

Liebe Lauffreunde und Abonnementen

Wie bereits auf unserer Seite LaufForest angekündigt, stellen wir euch heute unsere neue Seite, Mit LaufForest on Tour, vor.
Diese Seite wird sich rund um regionale, nationale und Internationale Laufstrecken und Trails drehen.
Wir werden versuchen, Ihnen, von uns getestete Strecken und Trails, näherzubringen und Anregungen zu schaffen, einmal selber auf diesen Strecken und Trails zu laufen.
Dazu zählen auch Laufveranstaltungen, welche uns auf die eine oder andere Art, im Gedächtnis geblieben sind.
Wir möchten Sie dazu anregen, mit uns und anderen, über die Strecken und Trails zu sprechen und so vielleicht sogar das Terrain, rund um diese Tracks, zu erweitern.
Wir werden zum Bewerten dieser Tracks unseren eigenen Maßstab ansetzen, welcher jedoch nicht als repräsentativ gegenüber anderen zu werten ist, sondern einzig und allein unsere persönliche Erfahrung und Meinung wiederspiegelt.
Alles in allem verfolgen wir damit das Ziel, andern Läufern ein breit gefächertes Angebot an Strecken aufzuzeigen und damit eine neue Dimension des Laufens zu erreichen.

Auf LaufForest (www.facebook.com/laufenmitgero) werden wir, auf Ihren Wunsch hin, auch geführte Läufe anbieten, so Interesse besteht. Sollte dies der Fall sein, werden wir hier, auf dieser Seite, und auf LaufForest, eine Veranstaltung ansetzen. Zu den Gegebenheiten, erfahren sie dann mehr.
So sollen diese Läufe dazu dienen, einen regen Erfahrungsaustausch anzuregen und neue Ideen für neue Strecken zu erhalten.

Sollten sie Ideen für neue Strecken haben, so teilen sie uns diese ruhig mit. Sobald wir die Strecke getestet haben, stellen wir diese gern auf unserer Seite ein und verweisen selbstverständlich auf sie als Ideengeber.

Uns bleibt nun nicht viel mehr, als Ihnen viel Spaß mit unserer Seite zu wünschen.


Ihr LaufForest-Team

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