Olivia Risthaus Haare •Make up
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23/04/2021
Meldungsdetailseite Bundestag und Bundesrat haben sich auf Änderungen des Infektionsschutzgesetzes geeinigt und diese als Corona-Notbremse beschlossen. Mit der Unterzeichnung der Gesetzesänderungen durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt tritt das Gesetz um 0 Uhr ...
20/01/2021
DAS DILEMMA
eine Meldung des statistischen Bundesamtes zeigt klar und deutlich die Problematik des Friseurhandwerkes: andere Branchen verzeichenen einen durchschnittlichen Umsatz pro Jahr und Mitarbeiter von 126.000 €uro.
Weit abgeschlagen der Umsatz pro Jahr und Mitarbeiter im Friseurhandwerk mit je 28.000 €uro.
Ein Unterschied von nahezu 100.000 €uro Umsatz pro Jahr und Mitarbeiter.
Das erklärt die minimalen Gewinne der Unternehmer ebenso wie die niedrigen Löhne im Friseurhandwerk
16/01/2021
Haarsträubender Wildwuchs
appellieren an Politik und die Solidarität der Gesellschaft
„Es muss dringend was passieren“, fasst Sabine Schömann-Kuhnen, Friseurmeisterin aus Hetzerath, die Situation im zusammen. Sie sieht die Saloninhaber von der Politik im Stich gelassen. Sie vermisst aber auch, wie viele ihrer Kollegen, die Solidarität der Gesellschaft. „Die Politik hat unsere ganzen Bemühungen, die wir seit dem letzten mit großem finanziellen Aufwand betrieben haben, schlichtweg missachtet. Unsere Hygienestandards in den Salons sind durch die Anordnungen der Berufsgenossenschaft höher als die der Landesverordnung“, führt sie an. „Ein Friseurbesuch bedeutet kein Infektionsrisiko. Mir sind keine Infektionen bekannt, die nachweislich durch einen Friseurbesuch entstanden sind.“ Und dennoch mussten auch die Friseursalons seit dem 16. Dezember schließen. Bis zum 31. Januar dürfen Friseure nicht öffnen und es dürfen keine ausgeführt werden. Die Zeit danach? Ungewiss!
Die Regelung der Schließung und der Untersagung von Friseurdienstleistungen trifft alle gleich. Sollte man meinen, doch weit gefehlt! Schömann-Kuhnen bringt es auf den Punkt: „Schauen Sie sich doch die Fußballprofis, Politiker und einige Kunden an, die scheinbar nicht vor vier Wochen das letzte Mal auf einem Friseurstuhl saßen. Schömann-Kuhnen ist auch Obermeisterin der - - . Innungskollegen melden sich bei ihr und machen ihrem Ärger Luft. Bei vielen ist es reine Verzweiflung und die Angst vor der Zukunft. „Es macht schon traurig, wenn man hört, dass Friseurkollegen von Mitarbeitern und Kunden hintergangen werden. Der Salon darf nicht öffnen und der Kunde kontaktiert seinen Friseur privat und man trifft sich „auf einen Kaffee“ in den heimischen vier Wänden. Kurzum: Schwarzarbeit. Dieser Wildwuchs trifft die Saloninhaber schwer. Emotional wie finanziell. Denn wer sich jetzt frisieren lässt, der kommt nicht sofort nach dem Lockdown in den Salon. „Statt solidarisch gemeinsam die Zeit zu meistern wird gegen einander gekämpft. Das ist einfach sehr schade.“
In der Friseur-Innung Westeifel sieht die Situation nicht viel anders aus. Guido Wirtz, Saloninhaber aus Körperich, hat dazu noch mit der Grenznähe zu Luxemburg ein weiteres Problem. Denn in Luxemburg darf wieder frisiert werden. „Wir haben tolle Stammkunden. Die warten auf uns. Aber dem ein oder anderen wird die Zeit doch zu lange und er sieht sich gezwungen einen anderen Salon in Luxemburg zu besuchen. Auch wenn es vielleicht doppelt so viel kostet.“ Sein Appell als richtet sich an alle Kunden: „Fragt euren Friseur bitte nicht, ob er eine Ausnahme macht und er euch die Haare schneidet. Ihr tut ihm damit keinen Gefallen. Wartet auf die Salonöffnung. Wir brauchen euch dann mehr denn je.“ Wirtz ist auch Landesinnungsmeister vom Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland. Besonders bemängelt er auch die schleppenden Unterstützungen von Seiten der Politik. „Versprechen alleine reicht nicht, das Geld muss auch kommen. Ich schätze, dass 30 Prozent der selbstständigen Friseure bundesweit diesen zweiten Lockdown nicht überleben werden.“ Wirtz ist vom Hygienekonzept der Friseure ebenso überzeugt wie seine Obermeisterkollegin Schömann-Kuhnen. Bei Einhaltung ist ein Friseurbesuch sicher! Er fordert: „Mit Ende Januar muss der Lockdown für die Friseure vorbei sein. Sonst ist es mit dem ein oder anderen Friseur bald vorbei.“
16/01/2021
Es ist höchste Zeit dass wir staatliche Hilfen bekommen und dass wir am 1.2.21 wieder öffnen dürfen!
Re-Start Friseurhandwerk zum 1. Februar 2021
Unsere :
1. Friseurbesuche sind sicher. Die BGW-Arbeitsschutzstandards haben nachweislich funktioniert und werden in der Branche vorbildlich umgesetzt. Es hat in den Salons keinerlei signifikante Infektionen gegeben. Und das bei ca. 700.000 Kundenkontakten täglich.
2. Die Friseurbranche ist das einzige Vollhandwerk, das nicht arbeiten darf. Unsere Betriebsinhaber sind aufgrund des Meistervorbehalts hoch qualifiziert. Durch das Unternehmermodell/alternative Betreuung sind sie außerdem besonders befähigt, sich um den Arbeitsschutz zu kümmern.
3. Die Umsetzung der Arbeitsschutz- und Hygienestandards bedeuten einen hohen organisatorischen und finanziellen Aufwand. Zudem haben die Salons im Geschäftsjahr 2020 im Schnitt einen Umsatzrückgang von 15 – 20 % zu verzeichnen.
4. Viele Betriebe sind nach dem zweiten Lockdown in ihrer Existenz bedroht. Die Förderinstrumente (Soforthilfen, Überbrückungshilfe III) greifen nicht bzw. kommen nicht zeitnah zur Auszahlung. Die Förderbedingungen gehen an der Situation im Friseurhandwerk vorbei.
5. Bei der überwiegenden Anzahl der Friseurbetriebe handelt es sich um Einzelfirmen. Die Förderprogramme sehen für den Unternehmer keine Entschädigung für den entgangenen Unternehmerlohn vor.
6. Die ca. 250.000 Arbeitnehmer erhalten zwar Kurzarbeitergeld. Dies bedeutet aber ein deutlich reduziertes Einkommen. Unterschätzt werden darf auch nicht der Verlust des „Trinkgeldes“. Es besteht die Gefahr, dass Fachkräfte in andere Branchen abwandern.
7. Die Schließung der Friseurbetriebe führt zu einem Anstieg der Schwarzarbeit. In diesem Bereich wird steuer- und abgabenfrei gearbeitet. Hygienestandards spielen keine Rolle. Eine Nachverfolgung von Infektionsketten ist praktisch ausgeschlossen. Eine wirksame Kontrolle durch die staatlichen Organe findet nicht statt bzw. ist praktisch unmöglich.
8. Das Friseurhandwerk hat keine legalen „Ausweich- oder Kompensationsmöglichkeiten“. Der Handel kann Click & Collect machen oder auf Onlinehandel ausweichen, die Gastronomie ein To-go-Angebot machen.
9. Die Ausbildungszahlen und zunehmend auch die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe geht extrem zurück. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zum Stichtag 30.09.2020 ist im Vergleich zum Vorjahr um 18,2 Prozent auf 9.483 Neuverträge gesunken. Der Gesamtrückgang der Neuverträge in allen Ausbildungsberufen beträgt 11 Prozent. Besonders auffallend ist der massive Rückgang der Ausbildungsbereitschaft der Betriebe. So verringerte sich das Ausbildungsplatzangebot im Friseurhandwerk um rund 23 Prozent zum Vorjahr. Die Hauptgründe hierfür sehen wir in der hohen Unsicherheit bei der Zukunftsplanung in den Salons und in den wirtschaftlichen Problemen.
10. Wir haben große Sorge, ob die Akzeptanz für die - bei einem längeren erhalten bleibt.
Malu Dreyer/ Zentralverband Friseurhandwerk/ Volker Wissing / Sabine Bätzing-Lichtenthäler / Doris Ahnen / Rheinland-Pfalz
🤣🤣🤣🤣
10/12/2018
Mache dir dies in problematischen Situationen immer bewusst.
Das Problem ist nur entstanden, weil sich anscheinend jemand von deiner guten Leistung bedroht fühlt.
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23/03/2020